VMware vSphere SDK 4.0 mit Visual Studio 2008 fast track

Ich habe mir das VMWare SDK 4.0 für C# mal angesehen. Bis man wirklich etwas sieht, gibt es leider einige Stolpersteine zu umgehen. Das SDK ist für Visual Studio 2005 gebaut und mag neuere Versionen nicht besonders. Nach einigen Experimenten (unter anderem mit Visual Studio 2010 RC) und Tipps aus dem VMWare-Forum hier ein Rezept für Kurzentschlossende:

  1. Download der Visual Studio 2008 Trail-Version von Microsoft in Form einer Virtual PC Edition, ich habe die “Visual Studio Team System 2008 Team Suite with Visual Studio Team System 2008 Team Foundation Server” genommen. Da sind auch die notwendigen Tools wie z.B. das Windows SDK schon installiert.
  2. Download der VMware vSphere Web Services SDK 4.0 und entpacken
  3. Visual Studio 2008 VM starten und sich als Benutzer TFSSETUP anmelden. Einen Shared Folder für die entpackte VMWare SDK einrichten. Der SDK-Ordner war bei mir auf Laufwerk Y: gemapped, der Pfad zu dem VS-Beispielprojekt lautete daher Y:\SDK\samples\DotNet
  4. Über das Startmenü den “Visual Studio 2008 Command Prompt” aufrufen und in das Verzeichnis Y:\SDK\samples\DotNet wechseln
  5. “set WSDLFILE=Y:\SDK\wsdl” ausführen, damit die Stubs sauber generiert werden
  6. Die Zeile in der Datei Build2005.cmd
    @echo Building Samples in Debug mode
    %DEVENV% cs\Samples2005.sln /build Debug

    ändern in

    @echo Building Samples in Debug mode
    “%DEVENV%” Y:\SDK\samples\DotNet\cs\Samples2005.sln /rebuild Debug

  7. Folgende Zeilen in der Datei genvimstubs.cmd auskommentieren
    rem if not exist %VSINSTALLDIR%\SDK\v2.0\bin\wsdl.exe goto err_no_VSTOOLS
    rem if not exist %WINDIR%\Microsoft.NET\Framework\v2.0.50727\csc.exe goto err_no_VSTOOLS
  8. Build2005.cmd ausführen

Danach kann man mit Visual Studio 2008 das Projekt öffnen und in ein 2008-Projekt konvertieren. Hinweis: ein Doppelklick auf die Projektdatei öffnet standardmäßig Visual Studio 2005, das ist auch noch teilweise in der VM installiert.

Der Beispielaufruf (nach dem Developer’s Setup Guide):

Y:\SDK\samples\DotNet\cs\SimpleClient\bin\debug>SimpleClient.exe https://mein-esx-server/sdk useraccount password

Valentine Special

Wir waren am Wochenende zum zweiten Mal im Kochstudio von Andreas Pöschel (www.dermeisterkoch.de). Das Thema diesmal: Valentinstag: Romantisches Kerzenschein-Menü. Es hat wieder viel Spaß gemacht. Die Handy-Cam kann zwar nicht die volle Farbenpracht der gemeinsam zubereiteten Speisen zeigen, aber man bekommt zumindest einen guten Eindruck. Zum Nachkochen empfohlen!

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Wir haben im Team für den Nachtisch mitgearbeitet.

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Nach dem Hauptgang wird die Vorspeise angerichtet werden. Hier wird gerade die Crème brûlée vollendet. Daneben Pana Cotta mit Himbeermark und Kaffee-Schoko-Creme-Sahne.

Und so sah das Ergebnis aus:

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Alle Bilder gibt es in der Galerie.

BIOS-Update per Boot-CD für Verzweifelte

Manche Dinge werden mit fortschreitender Entwicklung der Technik leider nicht einfacher. Ich habe an diesem Wochenende einem Kollegen beim BIOS-Update seines Medion-Rechners geholfen. Dieser Rechner hatte allerdings

  1. eine zum Original-Setup veränderte Partition, sodass die Medion-OEM-Boot-CD nicht startete
  2. eine Hardware, die sich nicht mit den üblichen FreeDOS-Varianten verträgt (die typischen Boot-CDs aus dem Internet fallen damit weg)
  3. kein Diskettenlaufwerk
  4. SATA-CDROM + SATA-Harddisk (die typischen auf MS-DOS basierten Startdisketten mit CDROM-Unterstützung kommen mit SATA nicht klar)
  5. keine funktionierende USB-Boot-Unterstützung

Das Gegenmitttel zu Nr. 3 – ein externes USB-Floppy-Laufwerk – half auch nicht weiter, da das BIOS-Image satte 2MB groß war.

Nach langem Brüten hat folgende Durch-die-Brust-ins-Auge-Variante zum Erfolg geführt. Ein Hinweis: sollte jemand das nachmachen wollen, versucht es zuerst mit Bart’s Clean Boot CD (siehe unten). Wenn das FreeDOS nicht läuft, kann man immer noch alle diese Schritte machen…

Zuerst unter Windows 7 eine MS-DOS-Startdiskette erstellen (im Dialog Formatieren…), entweder auf eine echte Diskette mit USB-Floppy-Laufwerk oder mit VMWare und einem neuen Floppy-Image.

WinImage herunterladen und entpacken (Installation nicht notwendig) …

  1. Den Inhalt der mit Windows erstellten Start-Diskette einlesen (Disk->Read Disk), die Dateien in ein Verzeichnis speichern (Image->Extract) und den Bootsektor sichern (Image->Boot Sector Properties->Save…)
  2. Eine neues 2,88MB Diskettenimage anlegen
  3. Die Dateien von der MS-DOS-Startdiskette importieren (Image->Inject a Folder) und den gesicherten Bootsektor wieder einfügen (Image->Boot Sector Properties->Open…)
  4. Die BIOS-Update-Dateien importieren (Image->Inject)
  5. Save as… Image File (*.ima)

Bart’s Clean Boot CD package v2.0 herunterladen und entpacken…

  1. In der Datei clean20\cds\clean\bcd.cfg die Zeile “buildimg” auskommentieren, wir wollen unser fertiges Floppy-Image verwenden und nicht das mitgelieferte FreeDOS
  2. Das Diskettenimage von WinImage als “clean.img” in das Verzeichnis clean20\cds\clean\files legen
  3. In der Datei clean20\bcd.cmd die Zeile “set bcd_noburn” in “set bcd_noburn=1″ ändern, dann wird nicht sofort das Image auf CD gebrannt.  Wenn man sich sicher ist, dann Rohling rein und los ;-)
  4. build-clean.cmd ausführen

Das Ergebnis ist eine ISO-Datei unter %TEMP%\bcd.iso bzw. eine fertige Boot-fähige CD-ROM die die BIOS-Update-Dateien enthält.